Johannes Albers: Lieder des Nichts

25. Januar – 16. Februar 2019

Als Deko-Element oder als „scheinpolitische Hinterfragungsgirlande“ hat zeitgenössische Kunst in unserem Alltag viel ihrer ursprünglichen Kraft eingebüßt. Wir vergessen dabei Kunst mehr und mehr. - Da liegt es nahe, mal ihren unzeitgenössischen Geburtsort, ihren Nullpunkt zu betrachten. -  Kunst erzählt von unserem Leben. Im Alltag entwickeln wir eine pragmatische Gleichgültigkeit, aber es ist das Nichts, das uns in Tiefen hinabstößt. Das Nichts ist nicht eine nichtige Leere, sondern die Macht, die unser Leben mächtig sein lässt. Welche Stimme hat das Nichts?

Vielleicht hören wir mal kurz auf von unseren smartphones zu senden, halten etwas inne und hören hin.